DNS-Sperre für BuffStreams in Deutschland zu erwarten

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Sunny

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Zwei Freunde sehen sich im Wohnzimmer ein Fußballspiel an

In Deutschland könnte bald eine DNS-Sperre für BuffStreams eingeführt werden. Doch wie effektiv ist diese Maßnahme gegen illegales Streaming?

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Die Internet-Anbieter in Deutschland bereiten derzeit die Sperrung der Sport-Streaming-Plattform BuffStreams vor. Diese Maßnahme folgt einem weltweiten Trend, bei dem Länder verstärkt gegen Piraterieseiten vorgehen. Doch wird diese DNS-Sperre wirklich etwas bewirken oder ist sie nur ein Tropfen auf den heißen Stein?

DNS-Sperre für BuffStreams: Die Grundlagen sind gegeben​

Buffstreams, logo

Im Gegensatz zu Ländern wie Großbritannien oder Italien, wo Netzsperren schon seit Jahren praktiziert werden, steht Deutschland noch relativ am Anfang dieser Entwicklung. Hier setzt man bei der Umsetzung von Websperren auf eine Partnerschaft zwischen Rechteinhabern und Internetprovidern. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Clearingstelle Urheberrecht im Internet (CUII). Ein Gremium aus erfahrenen Richtern prüft die Rechtsverletzung und entscheidet über die Sperrung.

Die CUII befasste sich kürzlich mit einer möglichen DNS-Sperre für BuffStreams, einem führenden Anbieter von Live-Sport-Streams mit Millionen von Besuchern pro Monat. Der Kläger, der die ausschließlichen Leistungsschutzrechte eines Rundfunkveranstalters besitzt, ist der Ansicht, dass BuffStreams strukturell gegen das Urheberrecht verstößt.

Die CUII empfiehlt eine DNS-Sperre für BuffStreams
Die CUII empfiehlt eine DNS-Sperre für BuffStreams (PDF)

Eine umfassende Analyse hat ergeben, dass ein Großteil der auf BuffStreams verfügbaren Links nicht lizenziert ist. Mehr als 96% der gefundenen Verweise auf Live-Übertragungen wurden als unautorisiert eingestuft. Diese Zahlen bestätigen die strukturelle Rechtsverletzung und bilden die Grundlage für eine mögliche Sperrung. Dies berichtet TorrentFreak in einem aktuellen Artikel.

Wieder nur ein Tropfen auf den heißen Stein?​

Buffstreams

Die Frage bleibt jedoch, ob eine DNS-Sperre tatsächlich wirksam sein wird. BuffStreams verfügt über zahlreiche alternative Domains und hat in der Vergangenheit Sperrmaßnahmen in anderen Ländern erfolgreich umgangen. Die Erfahrung zeigt, dass solche Sperren oft nur vorübergehend wirksam sind und von den Betreibern schnell unterlaufen werden können.

Zudem stehen die Bestrebungen zur DNS-Blockade im Konflikt mit der Idee der Netzneutralität. Es bleibt abzuwarten, ob die Bundesnetzagentur (BNetzA) der Sperrung von BuffStreams zustimmt und ob sie tatsächlich durchgesetzt werden kann.

In Deutschland wurden bereits mehrere Seiten gesperrt, darunter bekannte Namen wie canna.to, Goldesel, Streamkiste.tv oder Kinox.to. Das Vorgehen gegen BuffStreams ist nur ein weiterer Schritt in diesem Kampf.

Eine umfassendere Strategie ist erforderlich​


Die geplante DNS-Sperre für BuffStreams zeigt, dass Deutschland entschlossen ist, die Rechte der Rechteinhaber zu schützen. Es ist jedoch sehr fraglich, ob diese Maßnahme allein ausreicht, um das Problem nachhaltig und dauerhaft zu lösen. Es bedarf einer umfassenderen Strategie, die auch die Bekämpfung der Ursachen der Piraterie einschließt.

Tarnkappe.info

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