HP All-In Plan verwandelt das Drucken zum teuren Abo

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Lars Sobiraj

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HP All-In Plan

Beim HP All-In Plan muss man sich für die Benutzung des Druckers vertraglich verpflichten. Auch die Anzahl der Seiten pro Monat ist begrenzt.

Der HP All-In Plan gilt zunächst nur für die USA. Man muss sich für die Benutzung der Drucker zu einem zweijährigen Vertrag verpflichten. Die Anzahl der Seiten, die man monatlich ohne Aufpreis ausdrucken darf, ist limitiert. Wer den Dienst kündigen oder den Drucker intensiver nutzen will, wird zur Kasse gebeten.

HP All-In Plan gilt vorerst nur in den USA​


Bisher gilt der Tarif zwar nur in den Vereinigten Staaten. Es ist aber davon auszugehen, dass HP das Modell bald auch in Europa einführen wird. Zwar ist der Drucker und die passende Tinte für die Kunden umsonst, doch wie PCWorld berichtet, beinhaltet die Angelegenheit gleich mehrere Haken.

Als der HP-Chef Enrique Lorres im Januar diesen Jahres sagte, das Unternehmen Hewlett Packard wolle das Drucken zu einem Abonnement umfunktionieren, hat er keinen Scherz gemacht. Allerdings sollte man beim angepriesenen „ultimativen Komfort“ und „engagierten Support“ besser an den Wert des regelmäßigen Druckens von Dokumenten glauben. Denn wer sich anmeldet und nach 30 Tagen nicht kündigt, bindet sich in der Folge für zwei Jahre an den Hersteller und dessen Konditionen.

Günstigster Tarif erlaubt nur 20 gedruckte Seiten monatlich!​


Der HP Envy-Druckertarif beginnt bei 6,99 Dollar/Monat. Der Tarif ist bei 20 Seiten monatlich nur etwas für Privatpersonen, die selten etwas ausdrucken. Die Druckertinte bezahlt man zwar nicht extra, dafür kann man natürlich aber auch auf keine Alternative von einer preisgünstigen Tintenstation wechseln.

Anzahl der gedruckten Seiten erkennt der Drucker automatisch​


Sobald die Tinte leer wird, überträgt der Drucker diese Information an den Hersteller, dann liefert HP die neue Tinte automatisch per Post. Wer beim „Envy“ Tarif 50 Seiten monatlich drucken will, muss schon 8,99 Dollar regulär zahlen. Bei 100 Seiten fallen 10,99 USD an. Wer den HP Envy Inspire Tarif wählt, muss bei 20 Seiten schon 8,99 USD zahlen. 50 Seiten kosten dann 10,99 und 300 Seiten 18,99 USD. Wer regelmäßig druckt, so fallen bei 300 Seiten mindestens sportliche 22,99 oder 35,99 US-Dollar bei bis zu 700 Seiten monatlich an. Die Anzahl der gedruckten Seiten erkennt der Drucker automatisch. Wer pro Monat bis zu 15 Seiten zu viel druckt, muss einen Dollar extra bezahlen oder das Abo aufstocken, womit auch die Kosten steigen.

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So teuer wird es, den All-In Plan nach Ablauf der 30 Tage zu kündigen.

Kündigung vom HP All-In Plan kann teuer werden!​


Die Kündigungsgebühren haben es noch mehr in sich. Die schwanken zwischen 60 und 270 US-Dollar, je nach Zeitraum und Tarif. Beim preiswertesten Tarif nutzt man den HP Envy Drucker, beim mittelteuren Tarif ist es der HP Envy Inspire Drucker. Die Profis nutzen den HP OfficeJet Pro.


Die drei Modelle unterscheiden sich in ihrer Ausstattung und der Geschwindigkeit, in der sie mit dem Druck pro Seite fertig sind. Zwar muss man weder den Drucker noch die Tinte bezahlen. Doch vor Abschluss dieses Vertrages sollte man sich das Ganze sehr gut überlegen. Ansonsten kann es echt teuer werden.

Kunden werden damit absolut gläsern​


Bleibt zu hoffen, dass andere Hersteller sich an diesem „Vorbild“ kein Beispiel nehmen und ihrerseits auch eigene Abo-Modelle einführen. Die Kunden sind ansonsten stark gebunden und zu 100 Prozent gläsern, denn der Druckerhersteller ist über jedes Detail der Nutzung „ihrer“ Hardware bestens informiert.

Tarnkappe.info

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